Die neuen Wege des Hörens

Ob bei der täglichen Interaktion mit Familie, Freunden und Kollegen, beim Telefonieren, Fernsehen oder um die Umgebung wahrzunehmen und aktiv am Leben teilzuhaben – unser Gehör nimmt eine zentrale Rolle ein.

Wie wichtig das Thema Hören ist, wird vielen erst dann bewusst, wenn das Gehör auf einmal nicht mehr wie gewohnt funktioniert und Einschränkungen im Alltag auf einem zukommen.

Ob durch Krankheit, Unfall oder genetische Veranlagung, die Gründe für mittlere und schwere Hörverluste können vielfältig sein. Die meisten Betroffenen greifen dann zu Hörgeräten in der Power-Variante. Aber was tun, wenn diese nicht mehr ausreichen, um gut zu hören? Ein Cochlea-Implantat (CI) kann die richtige Lösung sein.

Konventionelle Hörgeräte erfassen Klänge und verstärken sie. Wenn Ihr Ohr jedoch zu stark geschädigt ist, ist eine auf diese Weise erzielte Schallverstärkung wahrscheinlich wirkungslos. Das Cochlea-Implantat überwindet dies, indem das Signal direkt über das Innenohr an den Hörnerv geschickt wird. Das bedeutet, dass Cochlea-Implantate, im Gegensatz zu konventionellen Hörgeräten, die beschädigten Bereiche des Ohrs zum Teil umgehen. Sie erfassen die Klänge, verarbeiten sie und stimulieren elektronisch den Hörnerv.

Unabhängig von der Ursache kann eine schwere bis hochgradige Schallempfindungsschwerhörigkeit üblicherweise erfolgreich mit Cochlea-Implantaten behandelt werden. Cochlea-Implantate werden seit den 80er-Jahren im Rahmen eines Routineeingriffs implantiert und ermöglichen bereits vielen Menschen weltweit wieder Sprach- und Geräuschquellen wahrzunehmen und mit ihrem Umfeld zu kommunizieren.

Wie bei so vielen Dingen gilt auch bei Behandlung von Schwerhörigkeit, je früher desto besser. Achten Sie möglichst früh auf die Warnsignale für einen Hörverlust und lassen Sie regelmäßig Ihr Hörvermögen mit einem Hörtest überprüfen.

Bildquelle : Oticon Medical

Untersuchung

Anhand von HNO-ärztlichen Untersuchungen u.a. Hörtests, Computertomografie sowie die Überprüfung des Hörnervs wird festgestellt ob der Betroffene ein geeigneter Kandidat für ein Cochlea-Implantat sind. Kommt ein Cochlea-Implantat in Frage, wird der betreuende HNO-Arzt die weiteren Schritte abstimmen.

 

Implantation

Die Implantation dauert für gewöhnlich ca. zwei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Üblicherweise kann der Patient schon nach wenigen Tagen wieder nach Hause und in seinen Alltag zurückkehren.

Erstanpassung

Im Anschluss der Implantation erhalten der Patient nach etwa vier Wochen seinen Soundprozessor. Ein Audiologe wird den Soundprozessor aktivieren und programmieren. Der Tag der Aktivierung ist für den CI-Träger und sein Umfeld sehr emotional – er kann wieder hören. Anfangs werden manche Geräusche möglicherweise als eigenartig und fremd wahrgenommen. Nach der Rehabilitation werden diese immer klarer und verständlicher.

Rehabilitation

Im Laufe der Rehabilitation wird das Hören mit einem Cochlea-Implantat erlernt. Während der Rehabilitation arbeitet der CI-Träger mit einem Audiologen und einem Logopäden an der Verbesserung seiner Hörfähigkeiten. Die Teilnahme an einem Rehabilitationsprogramm ist entscheidend für den Erfolg mit dem CI.

Kosten

Die Kosten für die Operation inklusive der Nachsorge in Höhe von ca. 40.000 Euro werden im Allgemeinen von den Kostenträgern (z.B. gesetzliche Krankenkasse) gezahlt. Dies gilt auch für die Nachfolgekosten (z.B. für Batterien). Erfahren Sie mehr über den Weg zum neuen Hören und Verstehen mit einem Cochlea-Implantat bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch mit unseren Kaulfuß-Hörexperten.

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Ihre Kaulfuß-Hörexperten

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Peter Kaulfuß – Hörakustikmeister

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